Physiotherapie Haustein Pirna

parrietale Osteopathie viszerale Osteopathie craniosacrale Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine FunktioOsteopathie ist eine Funktionelle Medizin, die den menschlichen Körper in seiner Gesamtheit betrachtet. Der Ansatz der Alterntivmedizin ist folgender: Bleiben Bewegungen im gesamten Organismus erhalten, fördert dies die Gesundheit. Wird die Bewegung jedoch zum Beispiel durch falsche Körperhaltung, einseitiges Arbeiten, Überlastung beim Sport, Unfällen oder Operationen eingeschränkt, beeinträchtigt dies deren gesunde Funktionsfähigkeit. Im Laufe von Monaten oder Jahren können sich dadurch Spannungsketten im menschlichen Organismus bilden. Zuerst reagiert der Körper mit Anpassung - ist diese ausgeschöpft, kann der Körper nicht mehr ausreichend regulieren. Die Folge sind schmerzhafte Erkrankungen sowie Bewegungs- und Gelenkfunktionsstörungen/ -einschränkungen.

Mit Hilfe der Osteopathie werden nicht die Symptome kuriert, sondern immer die Ursachen der Beschwerden aufgespürt und ausschließlich mit den Händen behandelt.

Der amerikanische Arzt und Pathologe A. Tailor Still entwickelte bereits im 19. Jahrhundert die Osteopathie. Er fand bei seinen zahlreich durchgeführten Obduktionen heraus, dass alle Gewebe miteinander verbunden sind und die Erhaltung der Beweglichkeit im gesamten Organismus von großer Bedeutung ist.

Zur Osteopathie gehören vier große Bereiche:

  • parrietale Osteopathie (Bild 1): Behandlung des Bewegungsapparates
  • viszerale Osteopathie (Bild 2): Behandlung des inneren Organsystems
  • craniosacrale Osteopathie (Bild 3): Behandlung des Schädels, Rückenmarks und Nervensystems
  • fasziale Osteopathie: Therapie des faszialen Systems welches mit allen Körperstrukturen wie z.B. Muskel, Sehnen, Bänder, Gefäße, Nerven, Organe und Knochen in Verbindung steht

Seit wann gibt es Osteopathie in Deutschland?

Seit 1986 gibt es die Osteopathie in Deutschland und erfreut sich steigender Nachfrage.

Die Behandlung:

Nach ausführlicher Untersuchung des Bewegungs- und Organsystems, sowie des Craniosacralen Systems, behandelt der Osteopath Bewegungsverluste des Gewebes. Dadurch kann der Osteopath mit seinen geschulten Händen die meist in Spannungsketten auftretenden Funktionsstörungen spezifisch behandeln und dauerhaft beseitigen. Der Körper reagiert auf eine osteopathische Behandlung und braucht zwei bis drei Wochen Zeit, um eine erneute Sitzung zu verarbeiten.

Grenzen der Osteopathie:

Die Osteopathie ist keine Notfallmedizin, die in lebensbedrohliche Situation lebensrettend eingreifen kann. Akute Infektionen, Tumorerkrankungen, starke psychische Erkrankungen, ausgeprägte Gefäßerkrankungen, Unfälle, starke sowie unklare noch nicht diagnostizierte Beschwerden gehören in die Hand eines Schulmediziners. Eine begleitende Behandlung ist nach Absprache mit dem behandelnden Arzt in manchen Fällen möglich. Da die Osteopathie eine Funktionelle Medizin ist, kann sie bei strukturellen Veränderungen des Körpers zum Beispiel Wirbelsäulenverformungen, Organveränderungen, starken Arthrosen, Osteoporose etc., nur bedingt eingesetzt werden.

Anwendungsbeispiele:

Bewegungsapparat: bei Gelenkeinschränkungen, Wirbelsäulenbeschwerden, Sportunfällen, Verstauchungen, Schleudertraumen und anderen Verletzungen, „Durchdiagnostizierte“ Patienten mit unklaren Beschwerden des Körpers

HNO-Bereich: Kopfschmerzen und Migräne, Chronische Nasennebenhöhlenentzündung, Chronische Mittelohrentzündung, Kiefergelenksprobleme etc.

Urogenitaler Bereich: chronische Blasen- und Prostataentzündungen, Inkontinenz, Nierenprobleme

Gynäkologischer Bereich: Menstruationsbeschwerden, Geburtsnachsorge, Vernarbungen und Verwachsungen im Bauchbereich nach OP`s und deren verbundenen Auswirkungen mit Beschwerden in LWS und Beckenbereich

Kinderheilkunde: Bei KISS-Syndrom, Skoliosen, Gesichtsverformungen als Geburtsfolge, Verdauungsstörungen bei Spuckkindern, Schreikinder

Kosten:

Die Kosten für osteopathische Behandlungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
Private Krankenkassen übernehmen die Kosten nur teilweise.
Bitte erkundigen Sie sich im Vorfeld bei Ihrer Krankenkasse.

Die osteopathischen Behandlungen werden von Stefan Haustein (Heilpraktiker und Osteopath) in seiner Naturheilpraxis angeboten.